Tadoba gilt derzeit als einer der besten Orte Indiens, um Tiger in freier Wildbahn zu beobachten.
Sehr effektive Überwachungsmaßnahmen mit versteckten Kameras zum Schutz vor Wilderei haben dazu geführt, dass sich die Tigerpopulation in Tadoba innerhalb weniger Jahre stark erhöht hat. Im Jahr 2014 lebten etwa 60 Tiger in dem 624 km² großen Reservat, mittlerweile sind es rund 80 – Tendenz weiter steigend.
Dem vergleichsweise geringen Ausbau der touristischen Infrastruktur ist es zu verdanken, dass Tadoba bislang weitgehend vom explosionsartigen Besucherboom anderer Tigerreservate verschont geblieben ist.
Die Bepflanzung dieses einst spärlich bewaldeten Naturschutzgebiets mit Bambus hat maßgeblich zur beeindruckenden Erfolgsgeschichte Tadobas beigetragen. Heute schätzt man die Tigerpopulation auf etwa 120 Exemplare – vermutlich mehr, als der Nationalpark langfristig verkraften kann. Rund 40 Tiger leben in der für Touristen zugänglichen Kernzone des Parks, während die übrigen Tiere ihre Reviere in nicht zugänglichen Bereichen des Reservats haben. Wie in vielen anderen indischen Nationalparks sind auch in Tadoba nur etwa 20 % der Gesamtfläche für Besucher geöffnet.
In den umliegenden Wäldern, den sogenannten Pufferzonen, haben sich inzwischen ebenfalls Tiger angesiedelt. Dort werden mittlerweile Pirschfahrten zu geringeren Gebühren angeboten – mit teilweise ähnlich guten Sichtungschancen wie in der Kernzone selbst.
Die aus Bambus bestehende Hauptvegetation des Parks bietet den Tigern ideale Tarnmöglichkeiten gegenüber den zahlreichen Beutetieren, die hier leben. Vor der künstlichen Aufforstung mit Bambus war Tadoba ein weitgehend unbekanntes Reservat mit nur wenigen Tigern. Heute hat der Park zwar bekannte Reservate wie Kanha oder Pench im internationalen Naturtourismus noch nicht eingeholt, doch die hervorragenden Chancen auf Tigerbeobachtungen machen Tadoba zunehmend zu einem beliebten Ziel für Safarifotografen und Tigerliebhaber.
Der Park besitzt drei Haupteingänge, für die jeweils eine maximale Anzahl an Fahrzeugen zugelassen ist. Sobald die Jeeps die Kernzone erreichen, kann es allerdings zu größeren Ansammlungen von Safarifahrzeugen rund um interessante Sichtungen kommen. Um den Verkehr zu kontrollieren, patrouillieren regelmäßig Mitarbeiter der Parkverwaltung im Reservat und lösen größere Fahrzeugansammlungen wieder auf.
Neben der klassischen Kernzone existieren fünf Pufferzonen, in denen ebenfalls Pirschfahrten mit exzellenten Sichtungsmöglichkeiten angeboten werden. Hinzu kommt das Kolsa-Reservat nördlich der Kernzone, Heimat indischer Bisons und einiger der größten Tiger Indiens.
Da im Park kein Tempolimit gilt und Mobiltelefone sowie Funkgeräte unter Fahrern verboten sind, rasen viele Fahrer regelrecht durch den Park, um keine Sichtung zu verpassen. Auch wenn Tadoba aus Sicht der Tigerbeobachtung zweifellos zu den lohnendsten Safarireservaten Indiens zählt, hat der enorme Erfolg des Parks für Besucher, die Wert auf ruhige und hochwertige Safarierlebnisse legen, auch Schattenseiten.
Die beste Möglichkeit, dem Trubel teilweise zu entgehen, ist die Teilnahme an einer ganztägigen Pirschfahrt. Dabei verbringt man von 6 Uhr morgens bis 18 Uhr abends ohne zeitliche Einschränkungen den gesamten Tag im Park und kann insbesondere während der regulären Schließzeiten zwischen 10 Uhr und 14 Uhr außergewöhnliche Tigerbegegnungen erleben – oft ganz ohne andere Fahrzeuge.
Wir mögen Tadoba besonders als Einstieg in unsere Indien-Safaris, da man hier mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit seinen „Tigerhunger“ stillen kann, bevor es weiter in ruhigere Safarigebiete geht. Wer maximale Tigerchancen sucht, sollte durchaus eine ganze Woche hier verbringen, eine ganztägige Safari buchen, verschiedene Pufferzonen erkunden und auch das tigerreiche, vergleichsweise wenig besuchte Kolsa-Reservat einbeziehen, statt zahlreiche andere, tigerärmere Parks anzusteuern.
Mekka aller Tigerfans, so viele Tiger pro Quadratmeter weist kein anderes Tigerreservat in Indien auf.
November-Mai
Tadoba gehört zu den besten Orten Indiens, um den majestätischen Bengaltiger zu beobachten. Neben Tigern leben hier auch Leoparden, Lippenbären, Dschungelkatzen, Wildschweine, Sambarhirsche, Bengalwarane und Tigerpythons.
Darüber hinaus bestehen in Tadoba hervorragende Chancen, ein verspieltes Rudel Indischer Wildhunde zu beobachten.
Auch Vogelbeobachter kommen auf ihre Kosten: Während einer Safari lassen sich zahlreiche Arten entdecken, darunter das wunderschöne Sonnerathuhn, der Mangokauz, der eindrucksvolle Wellenbrust-Fischuhu und der zarte Indische Silberschnabel.
Tiger
Tiger
Asiatischer Leopard
Asiatischer Leopard
Lippenbären
Lippenbären
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Wann:
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Wann:
November bis April
Dauer:
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Wann:
November bis April
Dauer:
15 Tage
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Wann: November bis Mai
Wo: Tadoba
Ranking:
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Wann: November bis Mai
Wo: Tadoba
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Wann: November bis April
Wo: Tadoba Nationalpark
Ranking:
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Preis: 181
Wann: November bis April
Wo: Tadoba Nationalpark
Ranking:
8/10
Preis: 181
Wann: November bis April
Wo: Tadoba Nationalpark
Ranking:
8/10
Preis: 195