Okonjima

Safaris im Okonjima Naturreservat mit Natouralist

Okonjima

Okonjima, ca. 50 km südlich von Otjiwarongo gelegen, ist ein 220 km² großes Naturreservat im landschaftlich reizvollen zentralen Hochland Namibias und ein sicherer Zufluchtsort für bedrohte Großkatzen.

Es ist die Heimat der AfriCat Foundation, die sich der Pflege von verwaisten und verletzten Geparden und Leoparden widmet.

70 % der Fläche Namibias bestehen aus eingezäuntem Farmland, was für die Großkatzen zwei Probleme darstellt: Zum einen sind sie durch die Zäune in ihrer natürlichen Bewegungsfreiheit eingeschränkt, zum anderen erschießen noch immer viele Farmer die Tiere, sobald sie ihren Viehbestand dezimieren. In Okonjima werden die Tiere jedoch nicht als Ausstellungsstücke in Käfige gesperrt, sondern in ein 4.000 ha großes Schutzgebiet freigelassen, sobald sie das Jagen gelernt haben.

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Alles über Okonjima

Bei einem Aufenthalt von einer oder – besser – zwei Nächten hat man die Chance, Großkatzen und andere Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Die Raubtiere scheinen von der Anwesenheit der Besucher weitgehend unbeeindruckt zu sein, wodurch fantastische Fotomotive entstehen.

Gäste dürfen die Tierschützer während ihrer täglichen Arbeit begleiten. So kann man beispielsweise an einem Leopardentrekking teilnehmen. Zu Fuß oder mit dem Geländewagen durchstreift man das Revier der Leoparden auf der Suche nach den Raubkatzen. Die Tiere tragen Funkhalsbänder und werden mithilfe von Funkgeräten geortet. Auch Oryxantilopen, Giraffen und Bergzebras gehören zu den Bewohnern des Reservats und werden häufig gesichtet.

Nachts besteht außerdem die Möglichkeit, die nähere Umgebung zu erkunden. Mit etwas Glück entdeckt man dabei Stachelschweine, Honigdachse oder Karakale.

Im Jahr 2019 stellte das Okonjima Nature Reserve sein Gepardentrekking ein. Die Bemühungen, in Gefangenschaft gehaltene Geparden wieder auszuwildern, waren leider nur begrenzt erfolgreich. Innerhalb des großen eingezäunten Reservats nahm die Konkurrenz durch Hyänen und Leoparden so stark zu, dass die Geparden langfristig kaum Überlebenschancen hatten.

In Okonjima gibt es eine Reihe ausgezeichneter Unterkunftsmöglichkeiten. Die Qualität der Lodges und das Reservat selbst eignen sich perfekt, um die lange Fahrt von oder nach Etosha für ein oder zwei Nächte angenehm zu unterbrechen.

Warum und wann solltst Du nach Okonjima reisen
Warum

Leoparden und Geparden aus nächster Nähe beobachten, atemberaubende Nahaufnahmen von Großkatzen machen, stilvolle Unterkünfte genießen und einen perfekten Zwischenstopp zwischen Windhoek und Etosha erleben.

Wann

Mai bis Oktober


Tiere in Okonjima

Im Rahmen der AfriCat-Stiftung werden Geparde und Leoparden betreut, die entweder verwaist sind oder bereits in jungen Jahren aus der Wildnis entnommen wurden. Die Raubkatzen wurden mit Funksendern versehen, sodass man sie aufspüren und aus nächster Nähe beobachten kann.

Neben Geparden und Leoparden leben im Reservat noch weitere Raubtiere wie Afrikanische Wildhunde, Braune Hyänen, Afrikanische Wildkatzen, Honigdachse, Karakale, Erdwölfe, Löffelhunde und Schabrackenschakale. Auch Oryxantilopen, Giraffen, Bergzebras, Hyänen und die sehr scheuen Damara-Dikdiks sind hier zu Hause.

Zu den seltener gesichteten Arten zählen Pangoline und Afrikanische Wildhunde.


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