Am Rande der Ausrottung

Keine weitere Bärenart ist kleiner als diese. Malaienbären sind die Zwerge der Bärenfamilie und zählen zudem zu den am wenigsten erforschten Bärenarten, vielleicht, weil es davon so wenig übrig geblieben sind, vielleicht, weil ihr Lebensraum, die dichten Tieflandwäldern Südostasiens so undurchdringlich sind. Die Bedrohungen sind für diese extrem gefährdete Tierart weitreichend: Verlust des Lebensraums, Fragmentierung der Population, illegale Jagd und Handel mit traditioneller Medizin und Delikatessen – ihre Zahl ist derart gesunken, dass Forscher sich nicht mehr erinnern können, wann sie zum letzten Mal einen Malaienbären in freier Wildbahn gesehen haben.

Heute besteht nur eine Chance für deren Beobachtung im Bornean Sun Bear Conservation Centre in Sabah. Im Zentrum kann man gerettete Tiere aus nächster Nähe beobachten, wie sie spielen, essen, und miteinander umgehen. Malaienbären sind leicht an ihrem latzförmigen goldenen oder weißen Fleck auf der Brust zu erkennen. In freier Natur würden die Bären normalerweise nachts den Urwald auf der Suche nach Beeren, Feigen, Insekten und Honig durchstreifen.

Reiseziele, in denen Malaienbär möglich ist

Borneo

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Jahrhundertelang galt die Insel Borneo als Inbegriff der undurchdringlichen Regenwälder Südostasiens. Dann rückte das dramatische Schicksal seiner Wälder – Opfer der Palmölplantagen – Borneo weltweit in die Medien.

Heute versucht man, Borneos einzigartige Fauna in den letzten über...
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Sepilok Orang Utan Center

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Von den drei Reha-Zentren ist Sepilok das einzige Rehabilitationszentrum, das noch darauf beharrt, das alte Ideal umzusetzen, einst in Gefangenschaft gehaltene und von Menschen aufgezogene Orang-Utans in die Freiheit zu entlassen (auch wenn es als Tatsache gilt, dass dies eine Illusion ist!).

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